Masterthesis zum Vergleich BIK BITV-Test versus BITV-Audit

Gisela Kollotzek, Absolventin im Studiengang „Computer Science and Media“ der Hochschule der Medien, hat im Rahmen eines Webinars die Ergebnisse ihrer Masterthesis vorgestellt. Thema der Arbeit ist der qualitative und quantitative Vergleich der Prüfverfahren BIK BITV-Test (DIAS GmbH) und BITV-Audit (T-Systems Multimedia Solutions GmbH), mit denen die Zugänglichkeit von Internet-Angeboten überprüft werden kann. Das Webinar wurde aufgezeichet und kann nachträglich abgerufen werden.

BIT inklusiv entwickelt PDF/UA-Test

BIT inklusiv hat ein Testverfahren zur Überprüfung von PDF-Dokumenten entwickelt und der PDF Acssociation zur Evaluation vorgelegt. Der PDF/UA-Test basiert auf dem Standard DIN ISO 14289-1 und dem darauf aufbauenden Matterhorn-Protokoll. Das Prüfverfahren ist das Ergebnis einer Kooperationsvereinbarung mit der PDF Association.

BIK-Prüfverfahren überarbeitet

Das BIK-Prüfverfahren zum Test von Internet-Angeboten nach BITV und WCAG wurde überarbeitet. Die Anpassung erfolgte im Hinblick auf die zu erwartenden Änderungen, die sich durch die Umsetzung der EU-Richlinie 2016/2102 ergeben. Danach ist zu erwarten, dass die BITV zukünftig direkt auf die Anforderungen der DIN EN 301 549 verweist, welche den aktuellen Stand der WCAG 2.1 widerspiegelt. In den Empfehlungen sind nun auch Anforderungen enthalten, die sich explizit auf mobile Ausgabegeräte beziehen. Das BIK-Prüfverfahren wurde diesbezüglich um 12 Prüfschritte erweitert. Ein Prüfschritt entfällt, so dass das neue Testverfahren jetzt insgesamt 60 Prüfschritte umfasst.

Neben den Änderungen bei den Anforderungen wurde auch das Bewertungsschema angepasst. Das ursprüngliche Punktesystem mit den Prüfzeichen 90plus und 95plus entfällt. Zukünftig werden die Angebote analog zum WCAG-Verfahren nur noch als konform oder nicht konform bewertet. Für eine Konformität müssen alle Prüfschritte mit „erfüllt“ oder „eher erfüllt“ bewertet worden sein.