Über WEB for ALL

Infostand mit ScreenreadervorführungFortführung eines sozialen Projekts

WEB for ALL ist ein privater Dienstleister, hervorgegangen aus einem sozialen Projekt des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI e.V.). Inhaber ist Benjamin Grießmann, langjähriger Mitarbeiter beim VbI e.V. und Experte in Sachen Barrierefreiheit. Umfangreiche Kompetenzen konnte er im Rahmen des Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI-Projekt) erwerben. Außerdem ist er geprüfter Technischer Redakteur und Web Content Manager.
WEB for ALL hat keine festen MitarbeiterInnen. Je nach Anforderung können Expertinnen und Experten mit spezialisierten Kenntnissen eingebunden werden.
Zur Unterstützung der Barrierefreiheit bietet WEB for ALL Schulungen, Tests, Beratungen und redaktionelle Arbeiten an.

Zielgruppen

Die Dienstleistungen richten sich an Website-Anbieter, Programmierer, Webdesigner und Redakteure, die wissen möchten, wie Inhalte barrierefrei im Internet bereitgestellt werden können. Bestehende Internet-Angebote testen wir nach den Kriterien aktueller gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien.
WEB for ALL wendet sich damit insbesondere an öffentliche Einrichtungen, an Bundes- und Landesbehörden, an Städte und Landkreise, die Informationen im Internet nach Behindertengleichstellungsgesetzen barrierefrei anbieten müssen. Weitere Zielgruppen sind Einrichtungen, die für behinderte und ältere Menschen besonders wichtig sind, beispielsweise aus dem Wohlfahrts-, Gesundheits- oder Sozialbereich.

Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen

Das Projekt WEB for ALL wurde im August 2000 von behinderten Menschen ins Leben gerufen, um Barrieren im Internet zu beseitigen. Behinderte Nutzer wissen aus der Praxis am besten, wie die Internet-Nutzung durch Barrieren gestört werden kann. Deshalb bindet WEB for ALL bei seiner Arbeit die Erfahrungen von betroffenen Nutzern mit ein. Auf Wunsch kann zum Beispiel eine blinde Nutzerin Seiten mit dem Screenreader, einem Vorleseprogramm, testen. Gerade bei neuen Entwicklungen ist die Stellungnahme behinderter Nutzer entscheidend, da die raschen Veränderungen des Internets den gesetzlichen Vorgaben vorauseilen.

Das Ziel: Ein Internet für alle

Für viele behinderte und ältere Menschen ist das Internet sehr wichtig, weil Behinderungen teilweise ausgeglichen werden können. Mit dem Computer „bewegen“ sich Menschen, ohne dass sie ihre Wohnung verlassen müssen. Barrieren in Gebäuden oder Verkehrsmitteln können vermieden werden. Durch das Internet können behinderte Menschen zum Beispiel Einkäufe online erledigen. Durch Computer können sie einen Arbeitsplatz finden oder sich von zu Hause aus weiterbilden. Wichtig ist, dass die Beweglichkeit im Internet und firmeneigenen Intranet nicht eingeschränkt wird. Dabei darf sich Barrierefreiheit nicht nur an einer Behinderungsgruppe orientieren.

WEB for ALL-Flyer (PDF-Datei, 755 kB)

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