Neue Online-Leitfäden zu barrierefreiem Webdesign

Screenshot BIK LeitfadenDas Projekt BIK für Alle hat zwei neue Leitfäden veröffentlicht. „Barrierefreiheit für Agenturen“ zeigt auf, wie das Thema inklusives Design in den Workflow einbezogen werden kann. „Webinhalte barrierefrei einpflegen“ richtet sich hingegen an Internet-
Redakteure und Autoren und präsentiert, wie Texte und andere
Inhalte barrierefrei eingepflegt werden können.

Neues Buch: Barrierefreie Informationssysteme

Buchcover Age of Access Barrierefreie InformationssystemeIn der Reihe „Age of Access? Grundfragen der Informationsgesellschaft“ ist Band 6 mit dem Titel „Barrierefreie Informationssysteme“ erschienen. Darin werden neben grundlegenden Fragestellungen barrierefreier Information und Kommunikation auch die konkrete Umsetzung von Barrierefreiheit beispielhaft diskutiert. Die Anwendungsbereiche reichen von Content-Management-Systemen über Textverarbeitungsprogramme bis hin zum PDF-Workflow. Außerdem werden Möglichkeiten zur Evaluierung der Zugänglichkeit vorgestellt. Zielgruppe sind Wissenschaftler, Studierende und Experten aus dem Medien- und Informationsbereich. Herausgeber sind Friederike Kerkmann und Dirk Lewandowski von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg.
Produktinformation zum Band 6 – Barrierefreie Informationssysteme

Responsive Webdesign kommt Barrierefreiheit entgegen – Responsive Design Viewer simuliert Darstellung auf Endgeräten

Ein Begriff ist in aller Munde: Responsive Webdesign. Die grafische Aufbau von Websites ändert sich dabei abhängig vom verwendeten Endgerät dynamisch, so dass eine optimale Darstellung gewährleistet ist. Das betrifft z.B. die Anordnung von Elementen oder den Textfluss. Technische Basis sind Web-Standards wie HTML5, CSS3 oder Javascript.
Der Ansatz des Reponsive Webdesign, das nicht zuletzt durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern Auftrieb erfahren hat, kommt auch den Anforderungen der Barrierefreiheit entgegen. Beispielsweise arbeiten NutzerInnen mit Sehschwierigkeiten mit Zoomfunktionen oder stellen eine niedrige Bildschirmauflösung ein, um einen Vergrößerungseffekt zu erreichen. Wichtig ist dabei, dass sich Elemente nicht überlagern und Texte vernünftig umbrechen. Bei Websites mit statischem Design müssen die NutzerInnen mühsam horizontal scrollen, was das Lesen erheblich erschwert.
Mit dem Responsive Design Viewer lässt sich die Darstellung von Websites auf verschiedenen Endgeräten simulieren.
Responsive Design Viewer
Grundlagen zum Thema Responsive Design mit HTML5 und CSS3

Neues Grundlagenwerk „Barrierefreiheit verstehen und umsetzen“ erschienen

Cover Barrierefreieit verstehenHeidelberg, 1. März 2011. Unlängst ist das rund 780 Seiten starke Grundlagenwerk zum Thema Barrierefreiheit in der Informationstechnik von Jan-Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch erschienen. Neben theoretischen Betrachtungen zu Aspekten der Barrierefreiheit und technischen Standards liefert das Buch konkrete Handlungsanweisungen zur Umsetzung eines barrierefreien Web-Auftritts. Das Thema wird breit angegangen und es werden neben HTML, CSS und Co. auch andere moderne Web-Techniken und Dokumentformate wie z.B. PDF behandelt. Zielgruppe sind Web-Entwickler, Web-Designer, Online-Redakteure und Programmierer. Das Buch richtet sich an Einsteiger ebenso wie an Experten.
dpunkt.verlag, ISBN 987-3-89864-520-1, 784 Seiten. Für Menschen mit Sehbehinderung ist das Buch beim Deutschen Verein der blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) als MP3-Audioversion und im DAISY-Standard erhältlich.