Neues Internetportal „REHADAT-Seminaranbieter“ online

Seit heute ist das neue REHADAT-Seminaranbieter-Internetportal online. Verzeichnet sind fast 200 Seminaranbieter, die Veranstaltungen zu Fragen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung anbieten. Zielgruppe sind Fachkräfte aus Unternehmen, Verbänden, Interessenvertretungen und die Betroffenen selbst.
Internetportal REHADAT-Seminaranbieter

Neue Broschüre zur Entwicklung von altersgerechten mobilen Applikationen

Das ICT-Accessibility Lab der ZHAW School of Engineering hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich Grundlagen und Empfehlungen zum Thema «Altersgerechte mobile Applikationen» erarbeitet. Die Erkenntnisse sind in einer Broschüre zusammengefasst, die Auftraggebern und Entwicklern als Leitfaden dient.
Broschüre Altersgerecht mobile Applikationen – Grundlagen und Empfehlungen (PDF-Datei, 440 kB)

Fortbildungstage Inklusive Medienarbeit

Die LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. veranstaltet Fortbildungstage zur inklusiven Medienarbeit. Sie richten sich an Medien- und Förderpädagogen mit und ohne Vorkenntnisse. Dozentinnen und Dozenten aus dem Umfeld der Inklusions-Scouts und der Kompetenzzentren vermitteln ihr Wissen praxisnah und -erprobt rund um folgende Themen:

  • Inklusive Medienarbeit mit jungen Geflüchteten (12.09.2016, 10-16:30 Uhr, Julia Behr, Haus Neuland, Senner Hellweg 493, 33689 Bielefeld
  • Medienprojekte leicht gestalten (05.10.2016, 10-16:30 Uhr, Maria Frahling und Selma Brand, Bürgerhaus Bennohaus, Bennostraße 5, 48155 Münster)
  • Computerspiele und unterstützende Technologien: Inklusion und Barrierefreiheit (10.11.2016, 10-16:30 Uhr, Daniel Heinz und André Naujoks, barrierefrei kommunizieren!, Siebenmorgenweg 6 – 8, 53229 Bonn-Beuel)
  • Barrierefreie Videos: Audiodeskription und Untertitel erstellen (08.12.2016, Rose Jokic und Ramona Schösse, Die Welle gGmbH, Wallstraße 54, 42897 Remscheid)
  • Sicher in sozialen Netzwerken (18.01.2017, 10-16:30 Uhr, Nadja Zaynel, Bürgerhaus Bennohaus, Bennostraße 5, 48155 Münster)

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter info@medienarbeit-nrw.de
Die Teilnahmegebühr beträgt  30 Euro pro Workshop. Anmeldeschluss ist jeweils 7 Tage vor Beginn einer Veranstaltung.
Weitere Informationen zu den Fortbildungstagen Inklusive Medienarbeit

Reh@pp-Quality entwickelt Toolkit für App-Entwicklung

Logo RehappUnter der Bezeichnung Reh@pp-Quality haben neun Studierende aus dem Fachbereich Rehabilitationspädagogik der Technischen Universität Dortmund innerhalb des Studienjahres 2015/16 ein Projekt zu der aktuellen Thematik „Teilhabe durch die Qualität von Apps in der Rehabilitation“ durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach qualitativ hochwertigen Kriterien für Apps.
Enstanden ist ein fachübergreifender App-Qualitätskriterienkatalog für eine heterogene Nutzergruppe, der den gegenwärtigen Forschungsstand berücksichtigt. Der App-Qualitätskriterienkatalog ist Teil eines Toolkits, das sich an App-Entwickler und App-Nutzer richtet.
Projekt-Website Rehapp-Quality
Guide zur App-Qualität (DIEBE-Guide, PDF-Datei)
App-Kriterienkatalog (PDF-Datei)
Checkliste für Entwickler (PDF-Datei)

BGG: Bundestag stimmt über Novellierung ab

Am Donnerstag stimmt der Bundestag über die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) ab. Im Vorfeld wurden die Änderungspläne kontrovers diskutiert. Einige Eckpunkte: Bundesbehörden sollen ihre Informationen künftig in „Leichter Sprache“ bereitstellen. Barrieren sollen dokumentiert werden. Für Konflikte im öffentlich-rechtlichen Bereich sieht der Gesetzentwurf eine Schlichtungsstelle vor, die bei der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung eingerichtet werden soll. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung begrüßen ausdrücklich die Neuauflage der bestehenden Vorschriften, bemängeln aber, dass die Privatwirtschaft nach wie vor nicht ausreichend zur Barrierefreiheit verpflichtet werden solle. Der Entwurf enthalte zudem zahlreiche Finanzierungsvorbehalte und klammere bestimmte Zielgruppen wie psychisch und seelisch beeinträchtigte Menschen aus. Auch die Belange von Kindern und Jugendlichen würden nicht ausreichend berücksichtigt.
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BMAS-Pressemitteilung vom 16.1.2016)
Stellungnahme der Fachverbände für Menschen mit Behinderung (PDF-Datei)