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Vorankündigung: La Vita spielt „Zusammenbruch“ von Joshua Sobol

Nach „Ziemlich beste Freunde“ präsentieren wir Ihnen vom 6. bis 8. März 2020 das Theaterstück „Zusammenbruch“ von Joshua Sobol (deutsch von Gundula Schiffer). „Zusammenbruch“ zeigt das Scheitern eines traditionellen Familienunternehmens – des Pharmakonzerns Abir – im persönlichen wie im beruflichen Bereich.

Zu Beginn stand das Wohl des Menschen an erster Stelle. Manny Abir erforscht, entwickelt und bringt zusammen mit dem amerikanischen Milliardär Bill Samuelson, der den Abir Konzern mit einer großen Summe Geld unterstützt, ein schmerzlinderndes Medikament auf den Markt. Es handelt sich um ein neuartiges Opiat – Bondolefin –, welches angeblich nicht süchtig macht. Sein Sohn Tom wird nach einem schweren Unfall zu einem Krüppel. In Folge der väterlichen Schmerztherapie wird er opiumsüchtig.

Der moralische Konflikt zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Geld und Glück sorgt für spannungsgeladene Konfrontationen. Am Ende muss jeder einzelne für sich entscheiden, welches Leben er führen will.

Wir freuen uns, Ihnen dieses Theaterstück bereits heute ankündigen zu dürfen.

  • Datum: 6. bis 8. März 2020, jeweils 20 Uhr bzw. 16 Uhr am Sonntag
  • Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus Bammental, Pfarrgasse 2
  • Reservierung und Vorverkauf ab November 2019

La Vita spielte „Ziemlich beste Freunde“ im Gemeindehaus Bammental

Die Theatergruppe La Vita präsentierte die Komödie „Ziemlich beste Freunde“ nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache. Der Film wurde ab dem 2. November 2011 in französischen und belgischen Kinos gezeigt. In Frankreich wurde er im selben Jahr mit über 19 Millionen Kinobesuchern zur erfolgreichsten Komödie und zum dritterfolgreichsten Film. Zuschauer und Presse zeigten sich von der Inszenierung beeindruckt.

Die Geschichte einer bewegenden Freundschaft zwischen zwei völlig unterschiedlichen Männern, basierend auf einer wahren Begebenheit.

Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des ehemaligen Geschäftsführers des Champagnerherstellers Pommery, Philippe Pozzo di Borgo, der zum Tetraplegiker wurde, als er 1993 beim Paragliding verunglückte (im Film gespielt von François Cluzet). Der wohlhabende, aber isoliert lebende Philippe erfährt neuen Lebensmut durch die Freundschaft mit seinem langjährigen Pflegehelfer Driss (Omar Sy). Durch seine unkonventionelle Art schafft Driss es, Philippe aus seiner Lethargie zu holen.

Als der querschnittsgelähmte Aristrokrat Phillipe gerade einen neuen Pfleger sucht , platzt Driss, ein Kleinkrimineller, in die gezwungene und steife Atmosphäre ein. Driss stellt sich vor, weil er beim  Arbeitsamt belegen muss, dass er sich um eine Anstellung bemüht. Philppe, der Mitleid generell nicht erträgt, spricht die direkte und entwaffnende Offenheit des jungen Mannes an und engagiert ihn. Es ist genau das, was er braucht, nämlich kein Mitleid. Nach und nach bringt Driss Leben in den Schatten des Aristokraten. Beide haben Gemeinsamkeiten, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Philippe ist aufgrund seiner Querschnittslähmung auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Und auch Driss braucht Unterstützung, nicht nur in finanzieller Form. Driss kommt aus den Banlieues und hat mit seiner kriminellen Vorgeschichte kaum eine Chance in der Gesellschaft, und Philippe ist aufgrund seiner Behinderung von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen. Beide Personen, lernen durch die Freundschaft und entwickeln sich weiter. so bringt Driss Lebensfreude in Philippes Leben und holt ihn aus seiner Depression. Für Driss bedeutet es, den Weg aus den Banlieues zu schaffen und lernt Verantwortung zu übernehmen.

Einer flog über das Kuckucksnest „hervorragend inszeniert und gespielt“

„Hervorragend inszeniert und gespielt“, das schreiben die Gemeindenachrichten für Bammental über das von La Vita im November 2018 gespielte Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“. Udo Hessenauer übernahm die Rolle des Randy McMurphy, dem wegen Gewalt- und Sexualdelikten eine Gefängnisstrafe droht. Um dieser zu entgehen, täuscht er eine psychische Erkrankung vor und wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Oberschwester Ratched, die von Tine Kress gespielt wurde, traktiert die Patienten mit Demütigungen. McMurphy gelingt es ihr die Stirn zu bieten, bezahlt seinen Widerstand aber mit dem Tod.
Autor Ken Kesey, verarbeitet mit dem Stück eigene Erfahrungen als Pfleger in einer psychiatrischen Anstalt in den USA.

Rain Man erhält positives Echo

Unsere Rain Man-Aufführungen stießen auf ein sehr positives Echo. Die Gemeindenachrichten Bammental fragen sich bange, ob es einem als Zuschauer gelingen konnte, die übermächtigen Vorbilder aus dem Spielfilm von 1988 mit Dustin Hoffman und Tom Cruise, auszublenden. Die Frage wird eindeutig bejaht und der Artikel bescheinigt La Vita „durch die Kombination von Musik, Vorhang und Lichttechnik neue Bilder kreiert“ zu haben. Das gesamte Ensemble überzeuge nachhaltig. Ein positives Fazit zieht auch die Rhein-Neckar-Zeitung und nennt die Aufführungen „großes Kino“.

Pressestimmen zu La Vitas Rain Man